23.10.2026
Internationaler Hochhaus-Preis (IHP)

Die höchste Qualität zählt

In der Frankfurter Paulskirche wird am 3. November der Internationale Hochhaus-Preis (IHP) verliehen. Mit dem Festakt startet auch die Ausstellung „Best High-Rises 2026/27“ im Deutschen Architekturmuseum. Sie zeigt außergewöhnliche Projekte aus vier Kontinenten.

Der Internationale Hochhaus-Preis (IHP) wird in diesem Jahr zum 12. Mal gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank vergeben. Aus mehr 1.000 Hochhäusern, die in den zurückliegenden zwei Jahren fertiggestellt wurden, waren 30 herausragende weltweite Gebäude für den Preis nominiert worden. Eine Fachjury aus Architektur- und Ingenieurpraxis sowie den Partnern des IHP wählte die fünf Finalisten aus. Der IHP gilt als der wichtigste internationale Architekturpreis für Hochhäuser, das siegreiche Projekt wird am 3. November vom Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef mit einer Statuette des Künstlers Thomas Demand und einem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro ausgezeichnet.

Für die Jury lag der Fokus auf der Frage, welche Rolle das Hochhaus der Zukunft einnimmt. Man einigte sich darauf, dass – abgesehen von Ästhetik und Funktion – die soziale Dimension des Gebäudes von grundlegender Bedeutung ist. Welchen Beitrag leistet das Projekt für sein Umfeld und wie bereichert es dieses? Kommt es der Stadt und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern zugute? Vor diesem Hintergrund entschied sich die Jury unter dem Vorsitz von Vorjahressieger Brian Yang (Bjarke Ingels Group) für fünf Projekte aus Belgien, Singapur, Brasilien, Australien und China.

Die Ausstellung „Best High-Rises 2026/27“ ist bis zum 4. April 2027 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main zu sehen.
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