26.08.2026
IBA

Büromöbelbranche investiert in die Zukunft

Die Büromöbelindustrie steht weiterhin unter Druck, hofft aber auf einen Aufwärtstrend. Nach Erhebungen des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt (IBA) lag der Branchenumsatz im ersten Halbjahr 2026 bei rund 718 Millionen Euro (Minus 5,6 gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Zur Jahresmitte würden sich erste Anzeichen zur Marktbelebung abzeichnen. Von der Messe Orgatec Ende Oktober erhofft sich der IBA wichtige Impulse für Zukunftsinvestitionen.

Im Juni 2026 lag der Monatsumsatz 7,8 Prozent über dem Vorjahreswert, auch der Auftragseingang zeigte sich im Monatsvergleich etwas stabiler. Das wertet der IBA als mutmachendes Signal. „Wir sehen vereinzelte Zeichen einer leichten Belebung. Ob daraus ein nachhaltiger Trend wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen", kommentiert Helmut Link, Vorsitzender des IBA: „Die Nachfrage nach modernen Arbeitsumgebungen ist grundsätzlich vorhanden, aber viele Unternehmen schieben Investitionsentscheidungen angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit weiterhin auf."

Ungeachtet der anhaltend schwierigen Marktlage halten die IBA-Mitgliedsunternehmen ihren Investitionskurs in Zukunftsthemen aufrecht. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des OFML®-Standards bietet der IBA die digitale Grundlage für effiziente Planungs-, Vertriebs- und Serviceprozesse. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung dafür, dass unsere Mitgliedsunternehmen in einem zunehmend vernetzten Markt wettbewerbsfähig bleiben", erklärt IBA-Geschäftsführer Stefan Kokkes.

Die Branche setzt auf die Orgatec 2026 (27. bis 30. Oktober) als Konjunkturmotor. Zentraler Bestandteil ist erneut das vom IBA ausgerichtete “Wherever Whenever – Work Culture“-Festival, das Architekten, Designer, HR-Verantwortliche und Unternehmensvertreter zusammenbringt. „Der Nachholbedarf an modernen Büroumgebungen ist erheblich", sagt Helmut Link: „Die Orgatec wird zeigen, wie Wirtschaftlichkeit, Arbeitgeberattraktivität und neue Arbeitsformen zusammenwirken, und kann damit wichtige Impulse für anstehende Investitionsentscheidungen setzen."
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