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Freitag, 28. Oktober 2022, 17:10 Uhr
Schramm / Flex Bedding Group

Flex übernimmt Premium-Marke Schramm

Die Flex Bedding Group (Flex), die führende spanische Bettwarengruppe mit einer mehr als 110-jährigen Geschichte, gibt die Übernahme von Schramm, Deutschlands führendem Hersteller von Luxusmatratzen und -betten, bekannt. Die Transaktion umfasst auch den Hauptsitz des Unternehmens in Winnweiler, Rheinland-Pfalz. Das 1923 gegründete Unternehmen Schramm, das im kommenden Jahr sein 100. Firmenjubiläum begeht, beschäftigt rund 185 Mitarbeiter und erwartet für 2022 einen Umsatz von 30 Mio. Euro.

Rafael González, Chief Executive Officer von Flex: “Die Übernahme von Schramm passt perfekt in unsere Unternehmensentwicklungsstrategie und ermöglicht uns, unsere Position im Premium-Segment zu stärken, in dem wir weltweit führend sind und das im nächsten Jahr 50 % unseres Umsatzes ausmachen wird. Darüber hinaus ist Schramm ein sehr attraktives Unternehmen, sowohl wegen seiner Rentabilität als auch wegen seiner Wachstums- und Innovationsfähigkeit".

Martin Kaus, Geschäftsführer der Schramm Werkstätten GmbH, ergänzt: „Mit Flex haben wir einen Partner an unserer Seite, der die Positionierung von Schramm als deutsche Premiummarke stärkt und die Weiterentwicklung des Unternehmens vorantreibt. Die Eigenständigkeit der Marke und der Fokus auf unsere Kernprodukte bleibt dabei erhalten."

Derzeit mache Flex 40 % seines Umsatzes im Premium Geschäftsbereich, zu dem weltweit bekannte Marken wie ES Kluft in den USA und Vispring in Großbritannien gehören. Dieser Geschäftsbereich sei für die Gruppe nicht nur wegen seiner Rentabilität von strategischer Bedeutung, sondern auch, weil der Luxusmarkt derjenige mit dem größten Wachstumspotenzial und der größten Widerstandsfähigkeit gegenüber konjunkturellen Höhen und Tiefen ist, heißt es von Seiten Schramms.

Sven Kraus, Leitung Kommunikation Marketing der Schramm Werkstätten, im Gespärch mit arcade: "Die Übernahme wird auch die Internationalisierung der Marke beschleunigen. Geschäftsführer Martin Kaus wird das Unternehmen weiterhin begleiten und auch am Produktionsstandort wird sich nichts ändern."

Bei der Transaktion wurde Flex von Impulsa Capital finanziell beraten, während die Anwaltskanzleien Escalona & De Fuentes und Noerr als Rechtsberater tätig waren.

Erst im August hatte die Familie Schramm die Marke Interlübke an Domovari veräußert.

Bild: Schramm






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