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Freitag, 05. August 2022, 09:07 Uhr
Biennale der urbanen Landschaft

Festival zur grünen Stadtgestaltung in der Metropole Ruhr

Mit dem Aufruf „Motivierte Menschen aller Disziplinen, vereinigt euch!” veranstaltet die Initiative lala.ruhr vom 10. bis zum 24. September 2022 die 1. Biennale der urbanen Landschaft mitten im Ruhrgebiet, als Festival zur grünen Stadtgestaltung. Im Zentrum  steht die Frage, wie wir unsere Städte resilient, lebenswert und zukunftsfähig gestalten.

Das Problem, vor dem wir stehen, ist nicht zu übersehen: So wie wir Menschen aktuell in Städten leben, wie wir Städte planen und bauen  - so kann es nicht weitergehen. Das zeigen die aktuellen Berichte zum Klimawandel.  Um dieses Thema geht es auch Melanie Kemner und Sebastian Schlecht, den Initiatoren der „Biennale der urbanen Landschaft” und ebenso den vielen Akteur:innen und Partner:innen, die das Programm der Veranstaltung im Herzen der Metropole Ruhr gestalten. 

1. Biennale der urbanen Landschaft
10. - 24. September 2022
am Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen
Veranstalter: lala.ruhr - Das Labor für die Landschaft der Metropole Ruhr
Website: www.lala.ruhr/biennale

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Mitte August wird das Programm veröffentlicht.

Die Biennale umfasst drei Wochenenden und zwei aktive Werkwochen, die jeweils eigene Themenschwerpunkte abbilden. Biennale-Leiter Sebastian Schlecht stellt den Ablauf so dar: „Zu Beginn schauen wir auf alles, was konkret ist – dabei darf es sehr vielfältig und bunt sein. Danach geht es um Rahmenbedingungen, Struktur und alle Aspekte, in denen diese konkreten Dinge wirken und funktionieren müssen, analog und digital, lokal in der Region und im globalen Zusammenhang. Den Abschluss bildet eine Perspektive für die nächsten Generationen.”

Zu den Highlights des Programms zählt das Wochenende zum Auftakt der Biennale. Bei Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen steht nicht nur die ganze Vielfalt der „Grünen Infrastruktur” der Metropole Ruhr im Mittelpunkt, sondern es wird auch angepackt und gemeinsam ein Biennale-Zentrum geschaffen.

„Wir sind außerdem sehr gespannt auf die ‚Woche der digitalen Realitäten‘, in dem Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR), Big Data und künstliche Intelligenz (KI) als Werkzeuge für die urbane Transformation diskutiert, aber auch hands-on ausprobiert und erlebbar werden”, erklärt Melanie Kemner. 

10. & 11. September: Wochenende der Vielfalt
Hier treffen sich alle, die aktiv an der grünen Zukunft mitarbeiten wollen, Interessierte und Expert:innen, Planer:innen und Verwaltungsmitarbeitende, Wissenschaftler:innen und Stadtmacher – motivierte Menschen aller Disziplinen. Die Programmbeiträge bieten eine Vielfalt an Perspektiven, Denkrichtungen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Die Inhalte spannen einen Bogen von Aktionen im Quartier über philosophische und politische Auseinandersetzungen bis zu konkreter Stadtentwicklung- und gestaltung der grünen Stadt der Zukunft. Es gibt jede Menge Workshops, Vorträge, Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Exkursionen zur „Grünen Infrastruktur”, und beim Bauen, Schrauben und Gärtnern wird gemeinsam das Festivalzentrum am Wissenschaftspark Gelsenkirchen gestaltet. 

12. - 17. September: Woche der digitalen Realitäten
Digital ist besser? Nicht immer - aber digitale Technologien können helfen, eine nachhaltige Stadt, in der ihre Bewohner:innen besser leben, zu entwickeln. Im Rahmen der „Woche der digitalen Realitäten“ gibt es deswegen sowohl Input als auch Output zum idealen Zusammenspiel von Digitalität und Stadtgestaltung. In einem einwöchigen Hackathon in Residence werden konkrete Lösungen für reale Probleme mit Hilfe von VR, AR, Big Data und KI entwickelt. Parallel dazu erfahren Besucher:innen in einem breitgefächerten Vortragsprogramm , was Digital Twins leisten, welche Rolle Sensorik spielt, wo Digitalität Partizipation ermöglicht oder KI-Simulationen Planung erleichtert.

18. September: Tag der Exkursionen
Expedition ins Ruhrgebiet! Mit unserem Kooperationspartner Baukultur NRW und mit Urbane Künste Ruhr starten wir auf verschiedenen Pfaden eine Entdeckungsreise durch die Region

19. - 24. September: Woche der Visionen
Mit den Ideen der Student:innen aus der Campus-Woche (19. - 23. September) unter dem Titel „Design for urban uncertainties“ startet am Freitag, 23. September ein internationales Wochenende der Kompetenzen, Rahmenbedingungen, Lösungen und Visionen für eine grüne regionale Zukunft. Um Quartiere, Städte und Regionen zu gestalten, brauchen wir viele verschiedene Akteur: innen, neue Allianzen und nachhaltige Strategien. Was bedeutet das für die Ausbildung, wie äußert sich das im tatsächlichen Handeln, und was sind darüber hinaus die wichtigen Leitplanken auf dem Weg in die Zukunft? Dazu werden grüne Strategien und real umgesetzte Lösungen aus globaler und lokaler Perspektive diskutiert. Expert:innen blicken zurück auf die bisherigen Erfolge und Visionen des Ruhrgebietes, diskutieren die aktuellen Projekte der Ruhrkonferenz und sprechen zum Abschluss über die Landschaft als eine Basis urbaner und regionaler Zukunft - denn diese beginnt jetzt. 

24. September: Abschlussfeier mit grünem Picknick
Das Ende der Biennale ist der Aufbruch in die Zukunft. Was kann es Schöneres geben, als diesen Aufbruch gemeinsam zu feiern und zu genießen?


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