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Dienstag, 21. Dezember 2021, 12:49 Uhr
Tecta

Das passende Bike zum Bauhaus-Klassiker

Tecta hat mit der Fahrradschmiede Open eine bunte Kollektion von Bikes entwickelt. Passend dazu gibt es Tecta-Möbelklassiker in neuem Farbdesign: die "Tecta X Open Edition".

Sie war eine wegweisende Künstlerin der abstrakten Moderne, schuf Textilien, die architektonische Qualitäten entfalteten, kombinierte Farben, die in einer großen Sammlung von Bildwebereien, Wandbehängen und architektonischen Stoffen mündeten: Anni Albers (1899-1994), Künstlerin, Bauhaus-Lehrerin, Neuerfinderin der Web-Praxis, führte die Textilkunst nach vorne. „Fäden wieder artikulieren zu lassen und für sich selbst eine Form zu finden, zu keinem anderen Zweck als der eigenen Orchestrierung, nicht zum Sitzen, Begehen, nur zum Anschauen...“ so betrachtete Anni Albers, die übrigens mit dem Komponisten John Cage befreundet war, ihr Tun. Albers spielte mit den Fäden ihres Webstuhls, so wie Cage an seinem Klavier und im Orchester experimentierte.

Die Künstlerin pflegte eine enge Beziehung zu ihren Materialien, traditionsbewusst und kompromisslos modern nahmen ihre Textilgewebe eine Beziehung zu den architektonischen Merkmalen der Umgebung auf. Für die neue Kollektion "Tecta X Open" wurden sie nun wieder entdeckt. „Die Bauhäusler arbeiteten sehr farbfreudig, das wissen die wenigsten“, erzählt Tobias Groß vom Studio für Gestaltung aus Köln. Anni Albers Farbkompositionen weiter zu denken, auf Räder und Möbel zu übertragen, war für ihn und Gestalter Dominik Kirgus ein spannendes Moment. „Mit den Bauhaus-Möbeln betreten wir dazu ein interessantes Feld, ihre Formen sind ruhig, klassisch, reduziert und damit offen für neue Farbimpulse“, so Tobias Groß.

Vier Tecta-Möbelklassiker wählte Dominik Kirgus vom Studio für Gestaltung aus, um die Farbgebung, die er für die Rahmen der "Open"-Räder entwarf, auch auf Möbel anzuwenden. Strahlende Impulse wie die Kollektion in Blau/Gelb, die dem Klassiker "F51" von Walter Gropius, dem "B40" von Marcel Breuer oder dem "D9" von Wolfgang Hartauer neue Impulse verpassen. Wird mit ihnen das Möbel zum Statement im Raum, gibt es auch die ruhigeren, harmonischen Türkistöne des "F51", "D40" oder "B40", die sich eher anpassen. Ebenfalls für sich stehen die Bauhaus-Klassiker in Schwarz und aussagekräftigem Rosa. Nach Anni Albers Vorbild spielen auch hier die Farben mit der Architektur des Möbels – zum Beispiel dem "F51", dessen geometrischer Holzrahmen in Rosa mit einem schwarzen Stoff von Kvadrat ein spannungsreiches Oberflächenspiel erzeugt.

So entstand die kleine, feine Edition als Hommage an Anni Albers. Traditionsbewusst und kompromisslos modern – so wie die Entwürfe der Weberin, die ihrer Zeit voraus waren und schon damals die ganze architektonische Bandbreite von Textilien spiegeln. Tecta macht damit zugleich deutlich, was die eigene Manufaktur auszeichnet: individuelle Ideen in kleinen Auflagen zu fertigen, die heute schon die Klassiker von morgen sind.

Foto: Constantin Meyer


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