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Freitag, 24. September 2021, 09:18 Uhr
Duisburg

Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle von Herzog & de Meuron öffnet

Das Ruhrgebiet feiert ein neues Wahrzeichen: Nach vierjähriger Bauzeit ist der von Herzog & de Meuron entworfene Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle nun fertiggestellt. Ab dem 25. September 2021 öffnet das Museum wieder seine Türen für Besucher. Mit der Präsentation von Werken aus der Sammlung Ströher auf zusätzlichen 2.500 qm soll das MKM zu einem zentralen Ort der deutschen und europäischen Nachkriegskunst werden. Gezeigt werden rund 300 Werke von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.

Außen Ziegel, innen White Cube: Der MKM-Erweiterungsbau verbindet Industriekultur mit zeitgenössischer Museumsarchitektur. Passend zum ursprünglichen Umbau der historischen Getreidemühle zum Museum (1999) haben sich Herzog & de Meuron wieder am bestehenden Gebäude und an der Architektur des Innenhafens orientiert. Drei unterschiedlich hohe Baukörper bilden einen neuen Hauptbau, der die das Hafenbecken flankierende Gebäudereihe abrundet. Mit seiner markanten roten Backsteinfassade grenzt der Neubau an einen Platz, der mit 35 Platanen bepflanzt wurde.

Im Inneren bietet eine Abfolge von 36 lichtdurchfluteten und klar strukturierten Sammlungsräumen einen großzügigen Rahmen für die ausgestellten Werke. Im Zuge des Erweiterungsbaus wurden auch die historischen Silos saniert und in den Neubau integriert, von dem aus Brücken im ersten und zweiten Obergeschoss die neuen und bestehenden Galerien verbinden. Die Silos sind sowohl optisch als auch originalgetreu als Industriedenkmal erhalten geblieben. Eine Aussichtsplattform auf den Silos ist je nach Jahreszeit und Wetter öffentlich zugänglich und bietet weite Ausblicke auf das Ruhrgebiet.

„Der Erweiterungsbau korrespondiert mit der Abfolge beeindruckender historischer Backsteinbauten, die das Hafenbecken säumen. Somit ergänzt der Neubau das bestehende Museums- und Hafenbecken optisch passend und bildet einen passenden Abschluss der Gebäudereihe entlang des Hafenbeckens. Das neue Projekt stellt eine integrierende und komplementäre Architektur dar," so Herzog & de Meuron.


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