Freitag, 10. September 2021, 10:19 Uhr
Interface

PVC- und bitumenfreie Rückenkonstruktion als neuer Standard

Interface hat es sich im Rahmen seiner Mission "Climate Take Back" zur Aufgabe gemacht, aktiv zur Umkehr der Erderwärmung beizutragen. Ziel ist es, bis 2040 als Unternehmen CO2-negativ zu werden. Ein entscheidender Schritt auf diesem Weg ist die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Daher stellt das Bodenbelagsunternehmen ab sofort sein gesamtes Teppichfliesenportfolio auf die PVC- und bitumenfreie Rückenkonstruktion "CQuest™Bio" um, in der biobasierte und recycelte Materialien zum Einsatz kommen. Einige der enthaltenen Materialien sind für sich betrachtet CO2-negativ und reduzieren so den CO2-Fußabdruck der Teppichfliese maßgeblich.

Interface ist es gelungen, den CO2-Fußabdruck seiner Teppichfliesen seit 1996 um 76 Prozent zu reduzieren. Um dieses Ergebnis zu erreichen, hat das Bodenbelagsunternehmen an vielen Stellschrauben gedreht. So wurden beispielsweise die Materialeinsätze optimiert, höhere recycelte Anteile in Garn und Rücken verwendet und CO2-intensive Materialien ersetzt. Zudem hat der Hersteller seit 1996 seine Treibhausgasemissionen in den Produktionsstätten um 96 Prozent reduziert, die Energieeffizienz gesteigert und nutzt 100 Prozent erneuerbare Elektrizität. Interface nutzt kontinuierlich die sich ergebenden Möglichkeiten, um mit seinen Produkten einen wertvollen Beitrag zu nachhaltigeren Gebäuden zu leisten.

Mit seinem von Drittanbietern verifizierten "Carbon Neutral Floors" Programm stellt Interface sicher, dass all seine Bodenbeläge – Teppichfliesen, LVT und Nora-Kautschukböden – über ihren gesamten Produktlebenszyklus CO2-neutral sind. Dafür gleicht der Hersteller bisher noch unvermeidbare Emissionen freiwillig aus und erwirbt Emissionsminderungszertifikate für Klimaschutzprojekte. 2020 hat das Unternehmen durch "Carbon Neutral Floors" 425.000 Tonnen CO2 ausgeglichen. Das entspricht einem verkauften Volumen von 40 Mio. Quadratmetern Bodenbelag.

Mit der Nutzung CO2-negativer, biobasierter und recycelter Materialien hat das Unternehmen einen weiteren Fortschritt bei seiner Mission "Climate Take Back" erzielt. Im Rahmen der systematischen Dekarbonisierung geht Interface noch einen Schritt weiter. Der Hersteller hat nach innovativen Möglichkeiten gesucht, um CO2 aus der Atmosphäre als Ressource für seine Produkte nutzen zu können. Dafür wird der darin enthaltene Kohlenstoff als Baustein genutzt, um Rohstoffe und Produkte herzustellen. Pflanzen sind wichtige Kohlenstoffspeicher und binden als biobasierte, nachwachsende Materialien den Kohlenstoff in fester und haltbarer Form. Somit verhindern sie, dass er als CO2 in die Atmosphäre gelangt. Dieses Prinzip ist die Grundlage der Rückenkonstruktion "CQuest™Bio", die ab jetzt in Europa Standard für alle Interface Teppichfliesen ist.

Mit seinem Ansatz, die verbauten CO2-Emissionen zu reduzieren, geht Interface auch ein wichtiges Thema der "World Green Building Week" an, die auf die Notwendigkeit und Chancen des nachhaltigen Bauens aufmerksam macht. Während der Aktionswoche unter dem Motto #BuildingResilience for Climate, People and Economies lädt Interface vom 20. bis 23. September zu einer digitalen Eventreihe mit spannenden Keynotes ein.

Am Donnerstag, 23. September, findet z.B. von 14 bis 15 Uhr ein gemeinsames Webinar von Interface und arcade statt: Erhalten Sie spannende Einblicke in eine neue CO2-negative Teppichfliesenkollektion und erfahren Sie mehr darüber, wie es Interface gelingt, CO2-negative Produkte herzustellen. Expert:innen des Unternehmens geben damit schon heute Insights in das Produktdesign von morgen. Gestalten Sie anschließend mit Ihren Fragen die interaktive Diskussion zur Rolle von Design und Raum für das Klima mit.

Melden Sie sich jetzt hier an. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns auf Sie!

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